Kinderkugel
Ein Projekt über urbane Pädagogik.
Präsentation

Die Entstehung und die Ausstattung der Kinderkugel entsprechen dem Wunsch des Atomiums, ein pädagogisches Projekt zu schaffen, das auf den Potentialen und besonderen Merkmalen des Gebäudes, aber auch auf seiner Geschichte und seinem symbolischen Wert beruht.
Das hier entwickelte Projekt soll die Kinder einladen, sich im Atomium aufzuhalten und dort eine Nacht zu verbringen; aus den Kugeln heraus den Panoramablick über Brüssel zu entdecken; und darüber hinaus von diesem Aufenthalt zu profitieren, um danach andere sinnbildliche Orte von
Brüssel zu besichtigen…
Dieser Wunsch, ausgehend vom Atomium den Akzent auf eine urbane Pädagogik zu setzen, beruht auf der Feststellung, dass die Städte von nun an einen sehr wichtigen gesellschaftlichen Einsatz darstellen. Wenn sie diese ebenso familiäre wie beunruhigende Umgebung verstehen, ist das zweifellos ein wichtiger Faktor zur Integration und Entwicklung der Kinder.
>>> Konkret gesagt werden die Kinder mit ihren Begleitpersonen um 18 Uhr im Atomium empfangen, um dort die Nacht zu verbringen. In der Kugel ist für die Vorführung eines Films, für Geschirr und alle möglichen Annehmlichkeiten gesorgt. Die Kinder schlafen zu mehreren (höchstens 3-4) in den Mini-Kugeln, die auch
Regenmoleküle genannt werden. Sie wurden speziell für diese Art der Nutzung von der spanischen Künstlerin
Alicia Framis entworfen.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück im Panorama-Restaurant, ist eine Führung im Atomium für die gesamte Gruppe vorgesehen. Die Kinderkugel muss bis 10 Uhr morgens geräumt werden.